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Mit Garam Masala leckere indische Gerichte zaubern

garam masala

Indisches Essen wird auch bei uns immer beliebter. Die indische Küche gilt als besonders vielfältig und aromatische, und mit dem Curry hat ein indisches Gewürz längst Einzug in unsere europäischen Küchen gehalten. Weniger bekannt, aber ebenso vielseitig und aromatisch ist eine andere Würzmischung aus dem fernen Osten, Garam Masala genannt. Sie gehört zu den traditionellsten Gewürzen Indiens und ist aus der dortigen Esskultur nicht wegzudenken.

Garam Masala ist in verschiedenen Variationen erhältlich, deren Zutaten sich zum Teil deutlich unterscheiden. Traditionell besteht die Gewürzmischung aus schwarzem Pfeffer, Kardamom, Kreuzkümmel, Gewürznelken und Zimt. Bereits früher wurden jedoch zum Teil weitere Gewürze hinzugefügt, sodass stets etliche verschiedene Rezepte nebeneinander existierten. Ihre große Gemeinsamkeit lag und liegt jedoch stets in der Zusammensetzung nach den Regeln des Ayurveda, der indischen Gesundheitslehre. Durch die Veränderung der Zutaten können so zum Teil auch andere Wirkungen erzielt werden. In Verbindung mit Fenchel entfaltet Garam Masala einen eher kühlenden Effekt, während die Zugabe von Chili zu einer eher wärmenden Mischung führt.

Da Garam Masala ein sehr intensives Aroma entfaltet, sollte es eher sparsam eingesetzt werden. Auch in der traditionellen indischen Küche wird es hauptsächlich genutzt, um ein gewisses Grundaroma zu erzeugen. Es werden jedoch meist noch andere Gewürze und Zutaten hinzu gegeben, da der Geschmack der Gerichte ansonsten zu intensiv ausfallen würde. Viele Köche stellen ihre Mischungen auch selbst her, anstatt sie fertig zu erwerben. Hierzu werden die Zutaten in der Regel zunächst angeröstet, um die Aromastoffe frei zu setzen. Im Anschluss werden sie in einen Mörser gegeben und sorgfältig zerkleinert. Alternativ kann man auch eine Gewürzmühle zu Hilfe nehmen. Die fertige Mischung kann man in einem gut verschlossenen Behälter mehrere Monate aufbewahren. Der Vorteil hierbei ist, dass man selbst mit den Zutaten experimentieren und so sein persönliches Lieblingsrezept entwickeln kann.

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Juni 16th, 2011 Posted by admin | Allgemein | no comments

Indisches Ayurveda: Beratung – Vorbeugung – Heilung

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Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, deren Ursprünge ungefähr 5000 Jahre zurück liegen. Im Wesentlichen geht die ayurvedische Medizin auf drei indische Ärzte zurück, die zwischen dem ersten und dem siebten nachchristlichen Jahrhundert das medizinische Wissen ihrer Zeit gesammelt und aufgeschrieben haben.

Ayurveda ist in Deutschland kein geschützter Begriff und vieles, was man auf dem hiesigen Markt an Produkten findet, ist blanke Geschäftemacherei. Das reine, unverfälschte Ayurveda findet man hier nur selten. In Indien und Nepal hingegen muss zunächst ein bis zu neunjähriges Studium an einer Universität absolviert werden, bis jemand als Ayurveda-Arzt praktizieren darf.

Dies sind die drei Eckpfeiler des Ayurveda: Beratung – Vorbeugung – Heilung. Die Lehre ist im wesentlichen eine ganzheitlich ausgerichtete Philosophie, weshalb eine eingehende Ayurveda Beratung für eine sinnvolle therapeutische Behandlung immens wichtig ist. Die Lehre geht davon aus, dass es drei unterschiedliche Temperamente gibt, von denen in der Regel zwei in einem Menschen überwiegen: Vata (Wasser), Pitta (Feuer) und Kapha (Erde). Der Ayurvedatherapeut muss feststellen, welche Typen im Patienten vorherrschen, da sich die Behandlung nach dieser grundlegenden Typologie richtet. Wichtig ist hierbei auch die Ernährungslehre, die nicht für alle Menschen gleich ist, sondern für das Individuum maßgeschneidert wird. Im Ayurveda werden in erster Linie nicht bereits ausgebrochene Krankheiten behandelt; im Gegenteil: Die Lehre geht davon aus, dass der Mensch durch eine gesunde Lebensführung, typengerechte Ernährung und Entspannung Krankheiten vorbeugen kann und soll. Im Gegensatz zur Schulmedizin wird also eingegriffen, bevor etwas passiert.
Natürlich bleiben Ayurvedaanhänger trotzdem nicht von Krankheiten verschont. In diesem Fall können die Therapeuten auf über 700 Medikamente sowie auf Operationen zurückgreifen. Schon im Jahre 350 n.Chr. wurden in einem ayurvedischen Medizinbuch Operationen wie Kaiserschnitt, Staroperation und Nasenplastik beschrieben.
Aber auch bei Medikamenten ist Vorsicht geboten: Schon oft wurde eine zu hohe Schwermetallbelastung festgestellt.

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Juni 4th, 2011 Posted by admin | Allgemein | no comments