Mit Garam Masala leckere indische Gerichte zaubern

Indisches Essen wird auch bei uns immer beliebter. Die indische Küche gilt als besonders vielfältig und aromatische, und mit dem Curry hat ein indisches Gewürz längst Einzug in unsere europäischen Küchen gehalten. Weniger bekannt, aber ebenso vielseitig und aromatisch ist eine andere Würzmischung aus dem fernen Osten, Garam Masala genannt. Sie gehört zu den traditionellsten Gewürzen Indiens und ist aus der dortigen Esskultur nicht wegzudenken.
Garam Masala ist in verschiedenen Variationen erhältlich, deren Zutaten sich zum Teil deutlich unterscheiden. Traditionell besteht die Gewürzmischung aus schwarzem Pfeffer, Kardamom, Kreuzkümmel, Gewürznelken und Zimt. Bereits früher wurden jedoch zum Teil weitere Gewürze hinzugefügt, sodass stets etliche verschiedene Rezepte nebeneinander existierten. Ihre große Gemeinsamkeit lag und liegt jedoch stets in der Zusammensetzung nach den Regeln des Ayurveda, der indischen Gesundheitslehre. Durch die Veränderung der Zutaten können so zum Teil auch andere Wirkungen erzielt werden. In Verbindung mit Fenchel entfaltet Garam Masala einen eher kühlenden Effekt, während die Zugabe von Chili zu einer eher wärmenden Mischung führt.
Da Garam Masala ein sehr intensives Aroma entfaltet, sollte es eher sparsam eingesetzt werden. Auch in der traditionellen indischen Küche wird es hauptsächlich genutzt, um ein gewisses Grundaroma zu erzeugen. Es werden jedoch meist noch andere Gewürze und Zutaten hinzu gegeben, da der Geschmack der Gerichte ansonsten zu intensiv ausfallen würde. Viele Köche stellen ihre Mischungen auch selbst her, anstatt sie fertig zu erwerben. Hierzu werden die Zutaten in der Regel zunächst angeröstet, um die Aromastoffe frei zu setzen. Im Anschluss werden sie in einen Mörser gegeben und sorgfältig zerkleinert. Alternativ kann man auch eine Gewürzmühle zu Hilfe nehmen. Die fertige Mischung kann man in einem gut verschlossenen Behälter mehrere Monate aufbewahren. Der Vorteil hierbei ist, dass man selbst mit den Zutaten experimentieren und so sein persönliches Lieblingsrezept entwickeln kann.
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