Auf die Ferienzeit freut man sich immer ganz besonders, vor allem, wenn man eine Reise gebucht hat. Und wer kennt nicht das leicht bange Gefühl, wenn man das Urlaubshotel betritt und sich dort umschaut, wo man nun eine oder zwei Wochen der schönsten Zeit des Jahres verbringen will. Vielfach fragt man sich: Das Angebot war so günstig, da muss doch ein Haken sein! Im Prospekt steht, dass das Hotel nahe am Flughafen gelegen ist, wird es Lärmbelästigung durch Flugzeuge geben? Diese und viele andere Fragen beantworten die Reiseprospekte der Reiseanbieter oft nicht. Sie stellen natürlich nur die positiven Seiten der einzelnen Anlagen heraus und verschweigen oft kleine unangenehme Themen.
Dazu kommt, dass die Hotelprospekte nur zweimal jährlich erscheinen und nicht auf aktuelle Ereignisse eingehen können. Hotelportale im Internet können hier hilfreiche Tipps geben und zudem auch noch eine günstige und sichere Buchung ermöglichen. Über ein Hotelportal im Internet lassen sich weltweit Hotelzimmer oder Ferienobjekte ganz einfach online buchen. Die dazugehörigen Bewertungen durch andere Gäste geben ein ziemlich breites und umfassendes Bild über die tatsächliche Beschaffenheit des Hotels wieder. Natürlich gibt es immer Nörgler, die an allem herum meckern, aber wenn mehrere dieser individuellen und persönlichen Bewertungen zum Beispiel auf eine verkehrsreiche Straße oder eine aktuelle Baustelle in der Umgebung hinweisen, dann kann man mit dieser Information etwas anfangen und schaurige Entdeckung im Hotel vermeiden. Wer dann von seiner Reise zurück gekehrt ist, der kann seine eigene subjektive Bewertung im Internet einstellen und seine Erfahrungen an zukünftige Gäste weitergeben.
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Januar 19th, 2012
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Die vom Golf von Bengalen im Osten, dem Arabischen Meer im Westen und dem Indischen Ozean im Südwesten eingerahmte Halbinsel ist für den Urlaub in vielerlei Hinsicht interessant. Viele Menschen nutzen die Indien Reise, um sich an den mehr als 7.000 Kilometer langen Stränden des Landes zu erholen. Das kristallklare Wasser lädt nicht nur zum Baden, sondern auch zum Schnorcheln und Tauchen ein. Eine romantisch wirkende Augenweide sind die vielen Atolle, die sich vor allem in der Nähe von Lakshadweep finden.
Auch die Bergsteiger kommen im Norden von Indien voll auf ihre Kosten. Sie können die Gipfel des Himalaya im Sturm erobern oder sich kleinere und erholsame Touren im höchsten Gebirge der Welt gönnen. Von dort aus kann man den großen Flüssen folgen und ins Landesinnere vordringen. Das kann gut auch als Trekkingtour auf dem Ganges, dem Indus oder auf dem Brahmaputra geschehen. Wer solche Touren für seine Indien Reise plant, der sollte allerdings daran denken, dass die Flüsse zu bestimmten Zeiten Hochwasser führen und große Teile der angrenzenden Ländereien überschwemmen. Dann ist die Weiterfahrt mit kleineren Booten äußerst gefährlich.
Indien gehört zu den Staaten, die innerhalb ihres Hoheitsgebietes größere klimatische Unterschiede aufweisen. Im Norden und in der Mitte der Halbinsel findet man subtropisches Kontinentalklima, während die Küstenregionen ein tropisches Klima aufweisen, das maritim geprägt ist. Im September und Oktober muss man mit dem Monsun rechnen, der teils heftige und ergiebige Niederschläge mit sich bringt, die vor allem den mobilen Urlaub zur Strapaze und gesundheitlichen Belastung werden lassen können.
Botaniker werden ihre Indien Reise mit Sicherheit als viel zu kurz empfinden, weil es hier so viel zu sehen, zu sammeln und zu erforschen gibt. Tropischer Regenwald und immergrüner Feuchtwald und auch die vielerorts wachsenden Rhododendren sind eine wahre Augenweide. Auch auf Sandelbäume, den wertvollen Teakbaum und unzählige Bambusarten kann man hier treffen. Und wer ein Freund der Farne und Orchideen ist, wird hier wohl kaum nachkommen, die Fotos von der Speicherkarte seiner Digitalkamera auf den Computer zu laden, um Platz für die Aufnahmen des nächsten Wandertages zu haben.
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Juli 31st, 2011
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Indisches Essen wird auch bei uns immer beliebter. Die indische Küche gilt als besonders vielfältig und aromatische, und mit dem Curry hat ein indisches Gewürz längst Einzug in unsere europäischen Küchen gehalten. Weniger bekannt, aber ebenso vielseitig und aromatisch ist eine andere Würzmischung aus dem fernen Osten, Garam Masala genannt. Sie gehört zu den traditionellsten Gewürzen Indiens und ist aus der dortigen Esskultur nicht wegzudenken.
Garam Masala ist in verschiedenen Variationen erhältlich, deren Zutaten sich zum Teil deutlich unterscheiden. Traditionell besteht die Gewürzmischung aus schwarzem Pfeffer, Kardamom, Kreuzkümmel, Gewürznelken und Zimt. Bereits früher wurden jedoch zum Teil weitere Gewürze hinzugefügt, sodass stets etliche verschiedene Rezepte nebeneinander existierten. Ihre große Gemeinsamkeit lag und liegt jedoch stets in der Zusammensetzung nach den Regeln des Ayurveda, der indischen Gesundheitslehre. Durch die Veränderung der Zutaten können so zum Teil auch andere Wirkungen erzielt werden. In Verbindung mit Fenchel entfaltet Garam Masala einen eher kühlenden Effekt, während die Zugabe von Chili zu einer eher wärmenden Mischung führt.
Da Garam Masala ein sehr intensives Aroma entfaltet, sollte es eher sparsam eingesetzt werden. Auch in der traditionellen indischen Küche wird es hauptsächlich genutzt, um ein gewisses Grundaroma zu erzeugen. Es werden jedoch meist noch andere Gewürze und Zutaten hinzu gegeben, da der Geschmack der Gerichte ansonsten zu intensiv ausfallen würde. Viele Köche stellen ihre Mischungen auch selbst her, anstatt sie fertig zu erwerben. Hierzu werden die Zutaten in der Regel zunächst angeröstet, um die Aromastoffe frei zu setzen. Im Anschluss werden sie in einen Mörser gegeben und sorgfältig zerkleinert. Alternativ kann man auch eine Gewürzmühle zu Hilfe nehmen. Die fertige Mischung kann man in einem gut verschlossenen Behälter mehrere Monate aufbewahren. Der Vorteil hierbei ist, dass man selbst mit den Zutaten experimentieren und so sein persönliches Lieblingsrezept entwickeln kann.
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Juni 16th, 2011
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Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, deren Ursprünge ungefähr 5000 Jahre zurück liegen. Im Wesentlichen geht die ayurvedische Medizin auf drei indische Ärzte zurück, die zwischen dem ersten und dem siebten nachchristlichen Jahrhundert das medizinische Wissen ihrer Zeit gesammelt und aufgeschrieben haben.
Ayurveda ist in Deutschland kein geschützter Begriff und vieles, was man auf dem hiesigen Markt an Produkten findet, ist blanke Geschäftemacherei. Das reine, unverfälschte Ayurveda findet man hier nur selten. In Indien und Nepal hingegen muss zunächst ein bis zu neunjähriges Studium an einer Universität absolviert werden, bis jemand als Ayurveda-Arzt praktizieren darf.
Dies sind die drei Eckpfeiler des Ayurveda: Beratung – Vorbeugung – Heilung. Die Lehre ist im wesentlichen eine ganzheitlich ausgerichtete Philosophie, weshalb eine eingehende Ayurveda Beratung für eine sinnvolle therapeutische Behandlung immens wichtig ist. Die Lehre geht davon aus, dass es drei unterschiedliche Temperamente gibt, von denen in der Regel zwei in einem Menschen überwiegen: Vata (Wasser), Pitta (Feuer) und Kapha (Erde). Der Ayurvedatherapeut muss feststellen, welche Typen im Patienten vorherrschen, da sich die Behandlung nach dieser grundlegenden Typologie richtet. Wichtig ist hierbei auch die Ernährungslehre, die nicht für alle Menschen gleich ist, sondern für das Individuum maßgeschneidert wird. Im Ayurveda werden in erster Linie nicht bereits ausgebrochene Krankheiten behandelt; im Gegenteil: Die Lehre geht davon aus, dass der Mensch durch eine gesunde Lebensführung, typengerechte Ernährung und Entspannung Krankheiten vorbeugen kann und soll. Im Gegensatz zur Schulmedizin wird also eingegriffen, bevor etwas passiert.
Natürlich bleiben Ayurvedaanhänger trotzdem nicht von Krankheiten verschont. In diesem Fall können die Therapeuten auf über 700 Medikamente sowie auf Operationen zurückgreifen. Schon im Jahre 350 n.Chr. wurden in einem ayurvedischen Medizinbuch Operationen wie Kaiserschnitt, Staroperation und Nasenplastik beschrieben.
Aber auch bei Medikamenten ist Vorsicht geboten: Schon oft wurde eine zu hohe Schwermetallbelastung festgestellt.
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Juni 4th, 2011
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Medizin als soziale Wissenschaft, als Wissenschaft, die ein langes und gesundes Leben gewährleisten möchte und jedem Individuum zu einer moderat-bewussten Lebensweise verhelfen möchte: das ist Ayurveda. Das Sanskrit-Wort bedeutet so viel wie „Wissen vom Leben / Lebenswissenschaft“ und bezeichnet eine traditionelle indische Heilkunst, die bis heute zahlreiche Nutzer in Indien, Sri Lanka und Nepal hat, jedoch auch in Europa immer mehr Anhänger und Interessierte verbucht.
Ayurveda verfolgt, wie viele traditionelle Heilkünste einen ganzheitlichen Anspruch, wobei der Fokus auf die körperlichen, mentalen, emotionalen und spirituellen Schwerpunkte bei jedem Menschen individuell gelegt werden. Die Intention lautet: sich selbst helfen, wieder gesund zu werden, sowohl körperlich als auch geistig, die harmonische Balance, die auch eine soziale Komponente impliziert, wiederherzustellen.
In Indien und Sri Lanka beispielsweise müssen Ayurveda-Ärzte ebenso wie westlich ausgebildete Mediziner ein fünfeinhalb Jahre währendes Medizinstudium absolvieren, um danach ein staatliches Examen in ayurvedischer Heilkunst ablegen zu können. Auch in Europa bzw. Deutschland gibt es Ayurveda-Institute, die fundierte Ayurveda Ausbildungen offerieren; meistens sind die Ausbildungen jedoch nicht so umfangreich und zeitaufwendig wie im Ursprungsland Indien. In mehrere Wochen oder Monate dauernden Kursen, Seminaren bzw. Schulungen werden Interessierten die Grundlagen ayurvedischer Medizin vermittelt und je nach Schwerpunktsetzung vertieft. So entscheiden sich viele für Ayurveda Ausbildungen mit dem Fokus auf (Öl-)Massagen oder Ernährung in Verbindung mit Yoga.
Nach Abschluss und Erlangung des Zertifikats können die ayurvedisch geschulten Therapeuten bzw. Fachkräfte selbstständig in einer eigenen Praxis oder angeschlossen an Hotels oder Kurzentren tätig sein. Das Ziel bei Ayurveda-Angeboten, die hierzulande auch unter der Kategorie Wellness geführt werden, ist es, den „Patienten“ bewusst zu machen, dass sie selbst für ihr leibliches und seelisches Wohlergehen die Verantwortung tragen und ungesunde Angewohnheiten abstellen sollen.
Mai 31st, 2011
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Nur raus in den Urlaub – egal wohin. Für diesen Reisenden ist billig Lastminute reisen genau das Richtige. Wer schon alles gesehen hat und sich auf Ungewisses freut oder wer sich einfach nicht entscheiden kann, sollte es darauf ankommen lassen: Koffer packen und zum Flughafen fahren und erst dort erfahren, welches Flugziel gerade noch günstig gebucht werden kann, das ist möglich. Allerdings darf man wirklich nicht doch auf ein bestimmtes Ziel oder einen Termin fixiert sein. Wer einen Geschäftstermin wahrnehmen will, für den ist Billig Lastminute nicht geeignet. Er kann zwar oft auch Lastminute fliegen, wenn der Termin überraschend kommt. Doch sind dann bei Linienflügen nur noch die Business- oder gar erste Klasse frei, und da wird Lastminute teuer.
Billig Lastminute buchen kann man auch schon einige Tage vorher. Das Reisebüro gibt gerne Auskunft, wo noch etwas frei ist. Dabei gilt Lastminute nicht nur für den Flug, sondern zusätzlich für das Hotel. Auch dort sind oft noch einzelne Restplätze frei, und man kann günstig in einem höherwertigen Hotel unter kommen. Für das Hotel gilt eben: besser billig vermietet als überhaupt nicht!
Lastminute-Angebote gibt es auch nur für das Hotel. Wer z. B. ohne Hotelbuchung in eine Urlaubsregion reist in der Erwartung, dort doch noch etwas zu finden, kann durchaus Erfolg haben. Manche Hotels bieten spezielle Raten, manchmal auch nur inoffiziell, für solche Fälle an. Wenn der Hotelangestellte jedoch durch geschicktes Nachfragen in Erfahrung bringen kann, dass man auf das Angebot angewiesen ist, wird es mit billig allerdings nichts werden.
Wer günstige Lastminute Singlereisen, Familienreisen oder Pärchenreisen machen will, muss möglichst zeitlich flexibel sein. Natürlich darf man Wünsche haben, damit sich das im Lastminute-Bereich ebenfalls reichlich vorhandene Angebot zur Auswahl etwas eingrenzen lässt. Ist ein Lastminute-Angebot z. B. kurzfristig vergriffen, kann es sein, dass man eine Woche später Glück hat und eine Reise ergattert. Außerhalb der Ferienzeit dürfte das Angebot ohnehin größer sein. Zur Hauptreisezeit resultiert das Angebot u. U. nicht aus freien Flug- oder Hotelplätzen, sondern nur aus der Stornierung bereits früher gebuchter Reisen.
Mai 9th, 2011
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